Wieso regnet es immer in Deutschland?

Graues Nieselwetter draußen, Herbststürme fegen über unser Land und die Stimmung wird davon nicht besser. So manch einer stellt sich die Frage, warum wir hier in Deutschland ständig solches Regenwetter haben müssen. Klar, wir wissen es ja noch aus dem Unterricht in der Schule – oder können uns zumindest dunkel daran erinnern. Deutschland ist ein Land, das zur gemäßigten Klimazone gehört. Und im Vergleich zu den Ländern Osteuropas ist es bei uns nicht nur im Sommer gemäßigt, sondern auch im Winter, denn wenn wir fünf Pullover übereinander trage und schlottern vor Kälte, würde ein Osteuropäer über unsere Temperaturen milde lächeln. Trotzdem, irgendwie ist es im Winter verflixt kalt, Minusgrade herrschen, wer morgens zur Arbeit möchte, darf schon im November – oder meistens jedenfalls – Eis von den Autoscheiben kratzen. Und das hält auch mal gerne bis Anfang März an. Dann kommen ein paar warme Monate und an einigen Tagen mag es unerträglich heiß sein, aber an anderen wieder schüttet es wie aus Kübeln und wieder wird nichts aus einem tollen Tag im Freien. Auch wenn man zugeben muss, dass die sommerlichen Regengüsse eigentlich immer etwas Erholsames mit sich bringen, denn nach einem heißen oder gar schwülen Sommertag gibt es kaum eine bessere Erfrischung als das. Ärgerlich ist natürlich, wenn man seine Hochzeit oder eine ähnlich große Feier extra für den Sommer plant – Tage davor war das Wetter wunderbar, aber ausgerechnet am großen Tag regnet es. Trotzdem sollte man seine gute Laune nicht verlieren. Nach Regen kommt Sonne. Und letztlich kann man ja immer noch in den Süden auswandern.